Liebemachen Mai

Liebemachen.

Im Hasenbau

Fick dich, ich will liebemachen.
Unsere Stadt, laute Nächte, nie vergessene Melodien, ein ewiger Herzschlag. Stets das Herz dabei, ist es doch oft genug auf Abwegen. Zeit verstreicht, Momente von Dauer, in ihrer Kurzweiligkeit erkennen. Festhalten wollen. Innehalten. Leise lächeln.

Weitergehen. Ankommen. Auf dem Weg bleiben. Ein stetiges, zielloses umherstraucheln. Fallen lassen. Auf der Hut sein. Weil Selbstschutz. Weil Angst. Mürrisch umherschauen. Nicht selten genüssliches Heilmittel gegen die Wahrheit im Herzen, oft genug auch Schutz, vor dem gesichtslosen Wesen: Nacht!

Mit dem Rücken zum Tag, immer auch auf dem Weg zu dir. Stille Vorhut der Tage, die sich die unseren nennen. Bewegter Wahnsinn. Verstohlene Blicke. Lächeln. Tänzelnde Lichter. Hinfallen. Aufstehen. Hinfallen. Zeit anhalten. Aufs neue. Punkt. Da sein, auch bei sich. Nicht weniger mit denen die man zu lieben glaubt. Dieser eine Augenblick. Festhalten. Ein blitzen. Eure Nacht. Heimweg, eine Stadt wird wach. Müde Augen.

Alles neu. Ein leises lächeln. Schlüssel im Schloß und das Wissen um einen neuen Tag im Herzen. Seele laut. Kopf frei. Immer wieder aufs neue dem Rausch entgegen. Vor sich selbst davon. Daran scheitern und weitergehen. Gegenüber steht die Welt und sie lächelt. Ein leises aufrichtiges Lächeln. Mit dem Rücken zum Alltag. Mit einem Augenzwinkern durch die schützende Nacht. Dem Gefühl „Leben“ immerzu auf der Spur.