Rüfüs

„Bloom Europe 2016“

Förmlich aus dem Nichts tauchte die dreiköpfige Formation Rüfüs im Jahr 2012 im australischen Radio sowie in den angesagtesten Clubs des Landes auf – um von dort eine Weltkarriere zu starten, die in der Dance Music ihresgleichen sucht. Ihr Mitte 2013 veröffentlichtes Debütalbum „Atlas“ stieg bis an die Spitze der australischen Charts und brachte mit „Take Me“, „Desert Night“, „Tonight“ und „Sundream“ vier Singles hervor, die bis in die Top Ten der australischen Alternative-Charts vordrangen. Im Anschluss erhielten Rüfüs fünf ARIA Award Nominierungen, dem australischen Pendant der Grammys. Nun kündigte das Trio für den 22. Januar die Veröffentlichung des zweiten Albums „Bloom“ an, die Vorab-Single „Like An Animal“ entwickelt sich gegenwärtig zum internationalen Chart-Breaker und rotiert bereits in den Top 20 der deutschen Club-Charts. Zwischen dem 15. und 19. März kommen Rüfüs für drei Konzerte in Hamburg, Berlin und Köln nach Deutschland.

Tyrone Lindqvist (Gesang, Gitarre), Jon George (Keyboards) und James Hunt (Schlagzeug) kamen ursprünglich aus anderen Genres; ihr gemeinsames Interesse aber fanden sie in der zeitgenössischen Clubmusik, die sie von Anbeginn mit Leadgesang und popmusikalischen Strukturen aufluden. Zunächst veröffentlichten sie 2011 und 2012 je eine EP auf ihrem selbstgegründeten Label Monekeleon und gingen erstmals auf Tournee durch ihre Heimat Australien, die ihren Ruf als unwiderstehlich intensive Liveband manifestierte.

Trotz Major-Deal setzten Rüfüs bei der Produktion ihres Debütalbums „Atlas“ weiterhin ganz auf den DIY-Gedanken und nahmen die Tracks in zwei selbst gebauten Studios auf. Als „Atlas“ im August 2013 erschien, stieg das Album bis an die Spitze der australischen Charts und entwickelte sich auch in den USA, Asien und Westeuropa immer mehr zum außergewöhnlichen Geheimtipp – wie sich an mittlerweile über 120.000 Facebook-Fans und weit über 15 Millionen Spotify-Plays unschwer ablesen lässt. Zahlreiche Preise untermauerten diesen plötzlichen Erfolg und platzierten Rüfüs fest auf der Landkarte der internationalen Club-Acts.

Im Anschluss ging das Trio erstmals auf Welttournee und verzauberte die globale Dance-Gemeinde mit Liveshows von höchster Intensität. Nach Beendigung der Tournee machten Rüfüs zwei Monate Station in Berlin, um sich von der vitalen und vielschichtigen Club-Szene der deutschen Hauptstadt inspirieren zu lassen. Hier entstanden auch die Grundzüge ihres zweiten Albums „Bloom“, erneut in einem improvisierten Studio, das die drei Musiker in ihrer Wohnung in Friedrichshain aufbauten.

„Bloom“ demonstriert eine erstaunliche Weiterentwicklung. Als eines der krönenden Highlights wird das neuneinhalb-minütige „Innerbloom“ gefeiert, das von Ohrenzeugen als „musikalische Reise an Orte, von denen du nur geahnt hast, dass sie existieren“ beschrieben wird. Außerdem findet sich auf „Bloom“ der optimistisch-melodiöse Track „Say A Prayer For Me“ oder die international erfolgreiche Vorabsingle „Like An Animal“, ein unwiderstehlicher catchy Mix aus euphorisierendem House und herbstlicher Melancholie.

„Jeder von uns wurde von elektronischer Musik angezogen, weil uns die Euphorie fasziniert hat, die das Genre auszeichnet“, erklärt die Band. „In erster Linie bringt sie die Menschen natürlich zusammen, um zu tanzen. Das sind Momente, an die man sich für immer erinnern wird. Unser Ziel mit ‚Bloom‘ war es, solche Augenblicke für andere Menschen zu schaffen. Der Song ‚Innerbloom‘ ist dabei wohl der persönlichste Song, den wir je geschrieben haben.“